Die modulare FPPC-Serie wurde speziell für herausfordernde, raue Industrie-Bedingungen konzipiert und funktioniert auch in Umgebungen mit Dampf, Rauch, Feuer oder widrigen Lichtverhältnissen mit hoher Verlässlichkeit. Wichtige Einsatzgebiete sind zum Beispiel Bedienterminals in der Schifffahrt, Maschinensteuerungen, Gabelstapler-Terminals oder Produktionsbetriebe mit anspruchsvollen HMI-Anwendungen bzw. Industrie 4.0 Szenarien. Die Systeme decken dabei einen Temperaturbereich von -20 bis +70°C zuverlässig und störungsfrei ab.
Die FPPC-Serie ist für den 24/7-Dauerbetrieb ausgelegt und kann flexibel und störungssicher mit Spannungen von 9 bis 36 Volt versorgt werden. Dadurch lassen sich die PCs direkt per Plug-and-Play und ohne Einsatz eines Spannungswandlers an unterschiedlichste Systeme anschließen.
Die frontseitigen Displaymodule können IP65-dicht verbaut werden und sind somit staubdicht und spritzwassergeschützt. Gehäuse und Monitor sind bei Bedarf mit einer antimikrobiellen Beschichtung erhältlich. Somit eignen sich die Panel-PCs auch für Anwendungen mit hohen Hygieneanforderungen wie der Lebensmittelindustrie.
Die LCD-Bildschirme bieten üblicherweise Full-HD-Auflösung mit 1920 x 1080 Pixel und punkten mit sehr hohen Helligkeiten von bis zu 1.500 cd/m². So sind Inhalte selbst bei direkter Sonneneinstrahlung noch gut lesbar. Alle Displays sind kapazitiv touchfähig, erlauben Zehnfingertippen und können auch mit Handschuhen oder per Digitizer-Stift zum Schreiben bedient werden. Optional sind resistive 4:3-Varianten in verschiedenen Größen erhältlich. Durch das lüfterlose Design verfügt das Displaymodul je nach Ausführung über eine geringe Bautiefe von 56 bis 60 mm.
Große Bandbreite in der Konfiguration
Als Betriebssysteme sind wahlweise Windows 10 IoT Enterprise LTSC, Linux, Unix, oder QNX erhältlich. Die PCs werden von frei wählbaren Intel Core-i-Prozessoren der 8. Generation (7W-Klasse, Y) angetrieben, unterstützt von einem LP-DDR4 Arbeitsspeicher von 4 bis 16 GB RAM. Eine Android 9-Version mit einem ARM RK3288 Cortex A17 Prozessor ist ebenfalls verfügbar. Alle Systeme lassen sich mit RAM-Modulen aufrüsten oder können per m.2-SSD-Festplatten erweitert werden.
Ihre Daten beziehen die PCs über jeweils zwei LAN- und COM-Ports. Die seriellen Schnittstellen lassen sich als RS-232-, RS-485 oder RS-422-Ports konfigurieren. Die FPPC-Serie bietet vier USB-Schnittstellen (3×2.0, 1×3.0). Auch ein weiterer HDMI-Ausgang für einen zweiten Monitor und ein Audio-Ausgang sind vorhanden.
Weitere COM- und USB- Ports sowie ein GPIO-I/O sind möglich und können individuell bestellt werden. Optional sind außerdem eine WiFi-, LTE- und Bluetooth-Schnittstelle erhältlich. Für die Sicherheit sorgt ein TPM 2.0-Verschlüsselungsmodul.
Listenpreise und projektspezifische Konfigurationen
Die FPPC-Serie ist bei Concept International in unterschiedlichsten Konfigurationen erhältlich. Preise auf Anfrage.
Reseller und Systemhäuser erhalten attraktive Konditionen. In Projekten unterstützt Concept auf Wunsch mit dem Total Preparation Service: Alle Geräte werden fertig konfiguriert inklusive der kundenspezifischen Konfiguration und Software ausgeliefert.
Zusätzlich bietet Concept International auf Wunsch eine Erweiterung der Standard-Garantie von zwei Jahren. Zur Wahl stehen die Pakete „Plus“ mit einer verlängerten Garantiezeit von drei bis fünf Jahren oder „Premium“. Dieses beinhaltet zusätzlich einen Vorabtausch inklusive Abholung.
Concept verfügt über einen Lagerbestand in Deutschland und assembliert am Stammsitz in München, was bei Bedarf schnelle Reaktionszeiten ermöglicht.
Weitere Informationen finden Interessierte hier.